Monday, August 18, 2008

überwindung der Blut-Hirn-Schranke

Zusammenfassung  Die Blut-Hirn-Schranke hemmt die Penetration von Zytostatika in das Hirnparenchym. Aufgrund des Fehlens dieser Schranke sind Hirnmetastasen jedoch grunds?tzlich einer systemischen Chemotherapie zug?nglich. Lediglich kleinere Tumorzellabsiedelungen mit wahrscheinlich intakter Blut-Hirn-Schranke sind als relativ geschützt anzusehen. Zus?tzlich ist die Behandlung von Hirnmetastasen durch die Chemoresistenz des Tumors und einen h?ufig schlechten Allgemeinzustand der betroffenen Patienten limitiert. Neue Zytostatika sind durch ihre biochemischen Eigenschaften oft besser in der Lage, in das Hirngewebe vorzudringen. „Targeted drugs“, wie beispielsweise Tyrosinkinaseinhibitoren, besitzen zudem selektivere Wirkmechanismen, potenziell eine synergistische Aktivit?t in Kombination mit Chemotherapie und h?ufig einen besseren therapeutischen Index. Ihre Wirksamkeit wird derzeit in klinischen Studien überprüft.

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